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Geschichte der Büste

Woher kommt der Begriff Büste?

Eine Büste ist die plastische Darstellung eines Menschen in Halbfigur oder bis zur Schulter. Dabei kommen beispielsweise Marmor, Bronze oder andere Materialien zur Verwendung.

Die Büste, das Bildnisrelief oder Kopfskulptur ist die minimale Bildnisform des öffentlichen Personendenkmals. Die Denkmalbüste ist zu unterscheiden vom Reiterbild (Reiterdenkmal), vom Standbild (Statue) und dem Sitzbild. Das Wort Büste steht etymologisch zu Busen, Brust und Brüste und leitet sich von der Ansicht in der Portraitdarstellung ab. Klassische Büsten finden ihren Abschluß mit einem Fuß, dem sogenannten Büstenfuß, der als Sockel oft aus anderem Material hergestellt einen stilvollen Abschluß der Büste bildet. Daher kommt in diesem Zusammenhang auch der Begriff Fußbüsten, der z.B. mit kirchlichen Reliquien Verwendung findet.

Ahnengalerie der Herrscher und des Adels

In früheren Epochen liessen sich Herrscher Standbilder von sich auf großen Plätzen aufstellen und ihr Abbild auf Münzen prägen, um so omnipräsent zu sein und als Zeichen ihrer Macht. Die Pharaonen und Kleopatra, römische Kaiser, wie Augustus oder Cäsar, Komponisten wie Beethoven oder Wagner, aber auch Napoleon liessen Büsten als Zeichen ihrer Macht herstellen. Auch mit Siegeln, Fahnen und Wappen wurden Stand und Rang zum Ausdruck gebracht. Der Hochadel ließ bis in das 19. Jahrhundert hinein von sich und seiner Familie in Portraits, Gemälden, aber auch mit Skulpturen und Fußbüsten als Repräsentanz und Ausdruck gesellschaftlicher Stellung abbilden. Wer es sich leisten kosten ließ sich malen oder in Stein verewigen. Die Barone der frühen Industrialisierung eiferten diesen Traditionen nach und strebten danach dem Adel auch durch diese Stilmittel gleichzuziehen. Heutzutage lassen sich die Größen aus Politik und Wirtschaft von sich Büsten anfertigen oder werden durch Denkmäler in Form von Skulpturen oder Büsten geehrt. Mit Bueste-als-urne.de ist eine Büste nun nicht mehr nur diesen Kreisen vorenthalten, sondern ist jetzt für jedermann erschwinglich. Meine Büste

Handwerk und Kunst der Bildhauerei

Die Bildhauerei ist eine der ältesten bildenden Künste der Kulturgeschichte. Der Unterschied von bildhauerischen Arbeiten zur Malerei besteht in der Dreidimensionalität der Kunstwerke. In der Bildhauerei werden Formen und Gebilde unter Verwendung verschiedener Materialien und durch unterschiedliche Bearbeitungstechniken von Bildhauern räumlich erfahrbar gemacht. Die geschaffenen Skulpturen können verschiedener Art sein, diese können abstrakt sein oder realistisch dargestellt werden. Ein Bildhauer ist ein Künstler, der dank eines Hammers oder eines Messers aus verschiedenen Materialen etwas schnitzt oder schneidet. Die verbreitesten Materialen für Bildhauer sind: der Stein, das Holz, das Metall, der Gips, das Glas bis hin zu den Textilien.

Je nach Gestaltung unterscheidet sich die Bildhauerei in Flachrelief, Hochrelief oder Vollplastik. Anfangs bezeichnete man den Begriff Bildhauer als den Skulpturenmacher, aber im Laufe der Jahre veränderter sich dieser Begriff und man unterteilte die Bildhauerei in Skulptur sprich Plastische Darstellung. Das Wort Hauen ist auch ein Begriff für Bildhauerei und somit für die dreidimensionale Darstellung von Objekten.

Geschichte der Bildhauerei

Die Geschichte der Bildhauerei geht bis in die Steinzeit zurück als unsere Vorfahren erstmals Steinen eine selbst geschaffene Form gaben. Im Laufe der Jahrtausende wurden Alltagsutensilien immer schöner und aufwendiger gestaltet und erfüllten somit nicht mehr den bestimmten Zweck. Obwohl sie ursprünglich nur als Werkzeug gedacht waren, war dies die Geburtsstunde der Bildhauerei. Damals zum Beispiel wurden Knochen oder Elfenbein als gravier Werkzeuge benutzt. Später wurden auch leichter bearbeitete Materialen benutzt, wie Holz oder Ton. Die bis zu 600.000 Jahre alten Faustkeile sind genau genommen die ersten, von Menschenhand geschaffenen Skulpturen. Die damaligen Bildhauer formten aus dessen Materialien die bekannten Frauenstatuetten.

Die alten Ägypter fertigten sowohl kunstvolle, kleinere Skulpturen aus Gold und Halbedelsteinen, wie z.B. Lapislazuli und Jaspis, als auch haushohe Monumente wie die berühmte Sphinx vor der Cheops-Pyramide. Bis heute ist es unvorstellbar, dass diese Kunstwerke lediglich mit Werkzeugen aus Stein und Holz bearbeitet wurden.

Im antiken Griechenland schuf man lebensnahe Statuen, Büsten und Reliefs aus Marmor und Ton. Hier erlebte die klassische Bildhauerkunst ihren Höhepunkt. Die griechische Bildhauerkunst wurde später von den Römern übenommen und über das gesamte römische Reich verbreitet. Im fernen Osten dagegen wurde eher mit Materialien wie Jade, Elfenbein und Bronze gebarbeitet.

Im europäischen Mittelalter ab 800 n. Chr. wurden Bildhauerarbeiten hauptsächlich als architektonischer Schmuck für Fassaden und Grabmäler verwendet. Erst ab dem 11. Jh. kamen Kult- und Heiligenbilder hinzu. Ein berühmter Name der mittelalterlichen Bildhauerei ist der aus Süddeutschland stammende Tilmann Riemenschneider.

Grabmal Büste

Auf den Friedhöfen des 18. und 19. Jahrhunderts wurden oftmals Gräber und Mausiläen mit Skulpturen christlicher Themen ausgeschmückt. Aber auch Büsten aus Stein zeigten Verstorbene oder beispielsweise Engel. Die großen Friedhöfe Europas, wie z.B. in Paris, zeigen auch heute noch ein reiche künstlerische Pracht an Büsten und Skulpturen als Grabschmuck aus verschiedenen Jahrhundert mit zum Teil sogar romantischen Motiven. In Deutschland setzt die örtliche Friedhofsordnung Grenzen oder auch Möglichkeiten fest. Mit einer Büstenurne für zuhause entgeht der Verstorbene im Tod der deutschen Bürokratie und erinnert mit seinem Büste als Andenken auch an die Traditionen von einst.

Was ist eine Urne?

Eine Urne ist ein Behälter mit einer besonderen Bedeutung. Die Bestattungsurne ist ein seit dem Neolithikum bekannter Behälter zur Aufbewahrung der Asche von Verstorbenen nach einer Brand- oder Feuerbestattung.

In Mitteleuropa kamen die Bestattung in Urnen in der Schönfelder Kultur (2500-2100 v.Chr.) auf. Zuvor gab es die Totenverbrennung und die Bestattung des Brandrestes ohne Urne. In der Bronzezeit wird dann in weiten Teilen Europas die Bestattung der Leichenreste in Urnen üblich. Sie war und ist Teil des Totenkultes. Die äußere Gestaltung der Urnen war vielfältig, als Gesichts-, Bukkel-, Glocken- und doppelkonische Urnen, Urnen mit Deckel, bauchige Töpfe oder Terrine.

Die Gesichtsurne

Die Gesichtsurne ist eine Bestattungsurne mit einer gesichtsähnlichen Verzierung auf dem Gefäßkörper. Gesichtsdarstellungen oder -andeutungen auf Keramiken sind geographisch und chronologisch verbreitet. Einen Schwerpunkt bildet ihre Nutzung in der europäischen Eisenzeit, in der gesichtsverzierte Gefäße zur Deponierung des Leichenbrandes benutzt wurden. Dabei ragen die etruskische Kultur in Italien und die nach dem Gefäßtyp benannte Pommerellische Gesichtsurnenkultur im Osten von Pommern heraus. In den Nachbargebieten dieser Kulturen kommen ebenfalls anthropomorphe bzw. gesichtsverzierte Gefäße vor.

Die Gesichtsurnen selbst sind bauchige bis flaschenförmige Tongefäße unterschiedlicher Größe mit konisch hochgezogenem Halsteil, auf dem durch plastisch geformte Brauen- und Nasenpartie sowie durch eingeritzte Augen und Mundlinie ein menschliches Gesicht dargestellt ist.

Der "Mund" ist nur selten dargestellt. Die "Ohren" können als senkrechte Leisten neben dem "Gesicht", auch durchlocht und mit Bronze- und Eisenringen (als "Ohrringe") versehen sein. Schulter und Bauchteil sind meistens mit umlaufend wiederholten Ritzmustern verziert. Im Ganzen wirken die Gesichter jedoch trotz der recht einfachen Machart sehr ausdrucksstark, einige scheinen zu lächeln, andere wiederum "schauen" sehr ernst. Die Gefäßöffnung wurde meistens durch einen ebenfalls tönernen Deckel verschlossen, der zuweilen an eine Kopfbedeckung erinnert (Mützendeckel, Falzdeckel).

Feuerbestattung mit Urnen heutzutage

Urnen wurden dann Teil des Bestattungskultes von Menschen- und Tierbestattungen und inhärenter Bestandteil einer Feuerbestattung.

Im Krematorium wird die Asche in Aschekapseln fest eingeschlossen, diese sind typischerweise aus Eisenblech oder Keramik.Die Aschekapsel dient der Sicherung der Asche in einem festen Behältnis. Dabei ist auch deren Material so ausgeführt, dass es innerhalb der üblichen Ruhefrist zum Zerfall kommen soll. Während Eisen je nach Bodenbeschaffenheit verrostet, sind bei Keramik Sollbruchstellen eingebracht, die durch die Wirkung von Wasser und Frost zum Zerfall führen. Früherer Einsatz von Duroplasten ist nicht mehr üblich, da diese Urnen problemlos die Ruhefrist überstehen. Aus dekorativen Zwecken wird die Metall-Aschekapsel meistens mit einer schmückenden Überurne beigesetzt. Auf Wunsch können auch biologisch abbaubare Eingefäss-Urnen mit dekorativer Gestaltung eingesetzt werden.

In Deutschland besteht trotz einiger Diskussionen um diese Frage nach wie vor die Pflicht zur Beisetzung der Urne auf einem Friedhof oder einem vergleichbar pietätsgewidmeten Gelände, in Wald, Wiese oder Bach (Naturbestattung). In Österreich und in Frankreich kann die Urne im eigenen Garten beigesetzt werden. In der Schweiz gibt es nahezu keine Einschränkungen im Umgang mit der Kremationsasche und mit der Urne eines Menschen.

Wenn die Zeit für das gemietete Kolumbarium oder Urnengrab abgelaufen ist, dann wird der Inhalt der Urne auf einem ungenutzten Feld des Friedhofs in Deutschland anonym und ohne die Hinterbliebenen verstreut. Es gibt kein Anrecht auf die Herausgabe der Asche der Verstorbenen. Lediglich die leere Urne wird den Hinterbliebenen überlassen.

Hier möchten wir Alternativen und Lösungen bieten.

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